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Schadstoffe |
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Die bekanntesten künstlichen Schadstoffe in der Wohnung sind Formaldehyd und Insektizide wie Permetrin und Lindan.
Formaldehyd ist konzentriert ein stechend riechendes Gas, das Nasen- und Augenschleimhäute bereits in Mengen unterhalb der Geruchsschwelle reizt. Bei Allergikern kann Bronchialasthma hervorrufen, beziehungsweise verstärkt werden. Der Kontakt der Haut mit Formaldehyd kann zu allergischen Reaktionen führen.
Insektizide werden eingesetzt, um einem Schädlingsbefall bei Holz oder Wolle vorzubeugen. Ausdünstungen, die aus behandeltem Holz in die Raumluft entweichen, können dann schon bei geringen Konzentrationen Gesundheitsstörungen hervorrufen, wie chronische Müdigkeit, Kopfschmerzen, Hals- und Rachenreizungenentzündungen, Hautausschlag, Kreislaufbeschwerden, Atemnot und Veränderungen des Blutbildes.
Bei konventionell hergestellten Teppichböden wird in der Regel Permetrin zugesetzt, das zwar den Motten vorbeugt, nicht aber die gesundheitliche Beeinträchtigung insbesondere von Kleinkindern und älteren Menschen berücksichtigt.
Polychlorierte Kohlenstoffe
sind ein Sammelbegriff für Schadstoffe, die sich in der Wohnung sammeln.
Dazu gehören im wesentlichen:
Polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK)
Pentachlorphenol (PCP)
Polychlorierte Biphenyle (PCB)
Krankheitsbilder können sein:
- allgemeine Schwäche
- Kopfschmerzen
- Sehschwäche
- Haarausfall
- Schwächung des Immunsystems
- Verhaltensbeeinträchtigung
- Wachstumsverzögerungen bei Kindern
- Lungenödeme
- Leberschädigung
- Akne
- Pigmentstörungen
- chronische Bronchitis
- erhöhte Krebsrate |
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